Si Hei Dr Wilhälm Täll Ufgfüert - Mani Matter

Capo: Fret 2

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[Verse]
                                                 
si hei der willhelm täll ufgfüehrt im löie z'nottiswil
                                                                
da bruchts viel volk, gwüss z'halbe dorf, hett mitgmacht i däm schpil,
                                            
die andri helfti isch im saal gsy, bim'ne grosse bier,
                                                        
als publikum, het zuegluegt und isch gschpannt gsy, was passier.

[Verse]
                                                  
am aafang isch es schön gsy, do het als schtouffacherin,
                                                    
d'frou pfarrer mit dem schnyder gret, i wort vo tiefem sinn,
                                                           
und als isch grüert gsy, sy het dasmal nid gseit, s'chleid sig z'tüür,
                                             
und är het guet ufpasst das är der fade nid verlüür.

[Verse]
                                                     
uf zmal, churz vor em öpfelschuss, dr lehrer chunnt als täll,
                                                     
sy suhn, dä fragt'ne dis und äis, do rüeft dert eine schnäll,
                                                  
wo un'drem huet als wach isch gschtande, so dass jede ghört,
                                                    
wiso fragt dä so tumm, het dä ir schuel de nüt rächts glehrt.

[Verse]
                                                     
e fründ vom täll, e maa us altdorf, zwickt em eis uf ds muul,
                                             
und dise wo der huet bewacht, git ume, gar nid fuul,
                                           
und stosst ihm mit syr helebarde eine z'mitts i buuch,
                                                        
da chunnt scho s'volk vo uri z'springe, donner jetzt geits ruuch.

[Verse]
                                                  
die einte, die vo öschterrich, die näh für d'wach partei,
                                               
die andre, die vo altdorf, für ä täll, ei schlegerei,
                                           
mit helebarde, cartonschwärt, culisse, schlöh sy dry,
                                                        
der täll ligt und'rem gessler scho, da mischt der saal sech y.

[Verse]
                                               
jitz chöme gleser z'flüge, jede stillt sy gheimi wuet,
                                                       
es chrose tisch u bänk und's bier vermischt sech mit em bluet.
                                                      
der wirt rouft sech sys haar, d'frou schinet brochni glider y,
                                                       
zwo stund lang het das duuret, do isch öschtrich gschlage gsy.

[Verse]
                                                 
si hei der willhelm täll ufgfüehrt im löie z'nottiswil
                                       
und gwüss no niene i naturalistischerem styl,
                                            
d'versicherig het zahlt - hingäge eis weiss ig sithär,
                                                
sy würde d'freiheit gwinne, wenn sy däwäg z'gwinne wär,
                                                
sy würde d'freiheit gwinne, wenn sy däwäg z'gwinne wär.

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